Im September 2009 wurde in Datteln unter großem Interesse der Medien ein Wohnhaus eingeweiht, entworfen vom amerikanischen "Stararchitekten" Daniel Libeskind (geb. 1946), das unter dem Begriff "Libeskind-Villa" in die Architekturgeschichte eingehen wird. Die Stadt Datteln ist der Standort der Firma Rheinzink, die ökologische Baumaterialien aus Zink herstellt, die der Architekt Daniel Libeskind bevorzugt verwendet, so beim Bau des inzwischen weltbekannten Jüdischen Museum in Berlin, dem Felix-Nussbaum-Haus in Osnabrück, dem Westside Einkaufs- und Freizeitzentrum in Bern und anderen Bauten. Gemeinsam mit der Firma Rheinzink entwickelte Libeskind dieses "Fertighaus", das wie ein Kunstwerk in einer limitierten Serie von 30 Exemplaren weltweit gebaut werden soll. Der Preis von 2 bis 3 Millionen Dollar schränkt den Käuferkreis sicher ein. Was das Haus allerdings auszeichnet, ist eine überzeugendes, nachhaltiges und ökologische orientiertes Baukonzept. Hinzu kommt die für Libeskind typische Formensprache einer semantisch aufgeladenen Architektur.