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Bilder aus Licht: James Turrell

"Mit der Erfindung des elektrischen Lichts und seiner Verwendung in der Kunst erfüllen sich die Maler im 20. Jahrhundert den langersehnten Traum von der reinen Lichtfarbe, die losgelöst vom Pigment, frei im Raum existiert." (Ulrike Gehring) Zu den Künstlern, in deren Werk das Medium Licht im Mittelpunkt steht, gehört der Amerikaner James Turrell (geb. 1943). Angefangen bei einfachen Projektionen weißer Lichtkuben, entwickelte Turrell Environments und Installationen mit geometrischen, farbigen Lichtfeldern. 1977 initiierte er das "Roden Crater Project", bei dem der Krater eines erloschenen Vulkans zum Lichtraum ungestaltet wurde, ein gewaltiges Vorhaben, das den Künstler immer noch beschäftigt. Ein aktuelles Projekt des Künstlers wurde im Frühjahr 2009 der Öffentlichkeit präsentiert, das James Turrell Museum, das auf 2300 Meter Höhe in den argentinischen Anden liegt. Initiator dieses Projektes ist der in der Schweiz gebürtige Kunstsammler Donald Hess. Das Herzstück dieses Museums ist die Arbeit "Unseen Blue" aus dem Jahr 2002, die in den folgenden Materialien präsentiert wird. "Wer sich mit Lichtkunst beschäftigt, kommt an James Turrell nicht vorbei. Der wohl bekannteste Repräsentant jener Kunstgattung widmet sich seit den 1960er Jahren der Arbeit mit dem Licht. Turrell gibt dem Licht selbst Raum und baut Räume aus Licht. Seine Untersuchungen gelten der Wahrnehmung, dem bewussten Sehen, dem Sich-Öffnen". (Ursula Sinnreich)

Unterrichtsmaterialien

In einer einführenden Lehrerinformation werden Ziele, Methoden, Inhalte, Materialien und Medien zu James Turrell und seiner Arbeit "Unseen Blue" präsentiert. Neben der Darstellung für einen möglichen Unterrichtsverlauf gibt es Hinweise auf Literatur und Medien und Anregungen für eine mögliche Unterrichtspraxis.
 
In einem Schülerarbeitsblatt wird die Arbeit "Unseen Blue" von James Turrell auf dem Hintergrund der Lichtkunst und Wahrnehmungsbedingungen der Arbeiten des Künstlers dargestellt, ergänzt durch Fragen und Anregungen zum Text.
 
Bericht (Film) des Kulturmagazins "Titel, Thesen, Temperamente" über das Projekt des "James Turrell Museum" in Argentinien: http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/2636524?pageId=487872&moduleId=431902&categoryId=&goto=1&show
 
Neben einer englischsprachigen Biografie von James Turrell finden sich auf diesen Webseiten zum Werk vier Videos "The Light Inside", "Artwork Survey" und zwei Bildstrecken zu den Arbeiten "Friends Meeting House" und "Artist at Work": http://www.pbs.org/art21/artists/turrell
 
Die Webseiten der NMAC-Foundation in der Nähe von Cadiz (Spanien) präsentieren eine Reihe von Arbeiten von James Turrell: http://www.fundacionnmac.org/english/coleccion.php?id=117
 
Das Kunstmuseum Wolfsburg wird Ende Oktober dieses Jahres ein neue, speziell für das Museum entwickelte Lichtinstallation präsentieren, "The Wolfsburg Project" 24.10.2009 - 5.4.2010: http://www.kunstmuseum-wolfsburg.de
 
Eine der bedeutenden Zentren für aktuelle Arbeiten der Lichtkunst befindet sich in Unna, wo James Turrell im Zentrum für Internationale Lichtkunst sein Projekt "Floater 99" realisierte. Neben der Arbeit von Turrell präsentieren die Webseiten des Zentrum auch eine Übersicht über Formen der Lichtkunst: http://www.lichtkunst-unna.de/v2/index3.php
 
"Im Weinberg brennt noch Licht" - so ist ein Bericht von Spiegel-Online mit einer Bilderstrecke zur Eröffnung des "James Turrell Museum" überschrieben: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,621249,00.html
 
Ein Video von ca. 13 min, eine Art Bildmeditation mit Musik unterlegt zu Werken von James Turrell, findet sich unter: http://video.google.de/videoplay?docid=5296607618086562560&ei=0WydSq62KMPWlQeI042-Cw&q=James+Turell&hl=de
 
Ein Video auf den Webseiten des Museum of Modern Art New York erklärt Kindern die Arbeit "A Frontal Passage" (1994) von James Turrell: http://www.moma.org/explore/multimedia/audios/1/19
 
Die Webseiten "works & conversations" präsentieren ein ausführliches Interview mit James Turrell: http://conversations.org/story.php?sid=32
 
Die Webseiten der ARD präsentieren einen aktuellen Film über das "James Turrell Museum" in Argentinien: http://www.daserste.de/ttt/beitrag_dyn~uid,gd85nb2yo6utk9od~cm.asp
 
"Das Licht als Medium der Kunst. Über Erfahrungsarmut und ästhetisches Gegenlicht in der technischen Zivilisation": Dieses 37 Seiten starke Vorlesungsmanuskript von Prof. Dr. Hartmut Böhme kann als PDF-Dokument von der Webseiten der Berliner Humboldt-Universität ausgedruckt werden: http://edoc.hu-berlin.de/humboldt-vl/boehme-hartmut/PDF/Boehme.pdf
 
Sehr anschaulich und prozesshaft dargestellt wird das Prinzip der "Skyspaces" von James Turrell in einer Animation der Universität Stuttgart: http://www.kunst.uni-stuttgart.de/seminar/turrell_neels/homeb.htm
 
Ein kurzer Film von BR-Online erläutert aus naturwissenschaftlicher und kulturgeschichtlicher Sicht das Phänomen Licht: http://www.br-online.de/br-alpha/alpha-centauri/alpha-centauri-licht-2002-ID1208353417016.xml
 
Auf den Webseiten der Universität Ulm werden Modellvorstellungen des Phänomens Licht erläutert: http://www.pctheory.uni-ulm.de/didactics/quantenchemie/html/LichtF.html
 
Eine Zusammenstellung enzyklopädischer Definitionen von Licht findet sich auf folgenden Webseiten: http://www.kisc.meiji.ac.jp/~mmandel/recherche/licht.html
 
In einem sehr anschaulichen Beitrag gibt die Wikipedia-Enzyklopädie einen Überblick über die Geschichte der Lichtkunst: http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtkunst
 
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