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Inner-Ei-Malerei

Das Ei als Symbol findet sich in den mythischen Vorstellungen vieler Kulturen weltweit wieder. Das Ei ist das Sinnbild der Gesamtheit aller schöpferischer Kräfte und des Lebens. Das Osterei, das bereits in heidnischen Frühlingsfesten als Fruchtbarkeitssymbol bekannt war, wird im Christentum zum Symbol der Auferstehung. Seine elementare Form und seine weiße Farbe, die Vielfalt der mit der Form des Ei verbundenen Möglichkeiten machen das Ei auch zum Symbol der Vollkommenheit. Viele Künstler des 20. Jahrhunderts wie Salvador Dalí, Max Ernst oder Constantin Brancusi, aber auch eine Künstlerin der Gegenwart wie Rosemarie Trockel beschäftigen sich in ihrem Werk mit Form und symbolischen Kontexten des Gegenstandes Ei. Produktion und Reflexion verbinden sich in diesem Unterrichtsbaustein zu einer Einheit, die sich kreativ und spielerisch dem Gegenstand Ei nähert. Konkreter Ausgangspunkt war eine Rauminstallation von Rosemarie Trockel in der Stuttgarter Staatsgalerie. In dem von der Künstlerin gestalteten Eierraum lagen überdimensionale Eierschalen, die innen schwarz ausgemalt waren und den Gedanken nahe legten, Bilder in das Innere dieser riesigen Eierschalenhälften zu malen.

Unterrichtsmaterialien

Eine einführende Lehrerinformation gibt einen Überblick über die Unterrichtssequenz, beschreibt Ziele und Inhalte, den Unterrichtsverlauf, Materialien, Medien und Literatur. Hinweise auf alternative Unterrichtsverläufe ergänzen diese Einführung.
 
Die Künstlerin Rosemarie Trockel und ihr Projekt stehen im Mittelpunkt eines Schülerarbeitsblattes, das in Text und Bildern die Arbeit der Künstlerin vorstellt. Dabei stehen Arbeiten der Künstlerin, die sich mit dem Ei als Form und Symbol beschäftigen im Mittelpunkt.
 
Künstlerinnen und Künstler der Moderne, wie die Surrealisten Salvador Dalí und Max Ernst, haben sich auf vielfältige Art und Weise mit der symbolischen Bedeutung des Eies beschäftigt. Arbeiten von Max Ernst und Salvador Dalí werden in einem weiteren Arbeitsblatt für Schülerinnen und Schüler vorgestellt.
 
"Brancusi und die Überraschungseier ist die Überschrift eines Unterrichtsmodells von Josef Walch, das 1985 in der Zeitschrift "Kunst & Unterricht" erschien.Dieses Unterrichtsbeispiel zeigt nochmals die vielfältigen assoziativen Zugangsmöglichkeiten und Impulse, um sich Form und Symbol des Eis vor allem in Form von Kleinplastiken zu beschäftigen.
 
"In der Wunderkammer der Gegenwartskunst - Eine Werkschau Rosemarie Trockels im Museum Ludwig" lautet die Überschrift eines Beitrages der Kunstkritikerin Susanne Nusser zum Werk von Rosemarie Trockel. Er findet sich im Internet unter http://www.goethe.de/kue/bku/thm/de1039881.htm
 
"Rosemarie Trockels Collection désir" ist der Titel eines 38-seitigen Aufsatzes (ohne Bilder) von Wilfried Dickhoff, der die Werkzyklen der Künstlerin zwischen 1983 und 2000 analysiert. Dieser Aufsatz findet sich im Internet unter http://www.wilfried-dickhoff.com/trockel_text.html
 
"Die Metamorphose des Narziss" ist ein Aufsatz von Peter V. Brinkemper, der 2004 aus Anlass des 100.Geburtstages von Dalí in der Netzzeitung Telepolis erschien: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/17/17402/1.html
 
Ein materialreicher Artikel zum Ei in der Biologie findet sich in der Wikipedia-Enzyklopädie: http://de.wikipedia.org/wiki/Ei, ebenso ein Artikel über die Herkunft und symbolische Bedeutung des Ostereies: http://de.wikipedia.org/wiki/Osterei
 

Gibt man bei der Bildersuche von Google den Suchbegriff Ei ein, so, erhält man ca. 18.700.000 (!) Nennungen, Bilder und Links.
 
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