Das lächerliche Leben eines ernsten Mannes- Das ernste Leben eines lächerlichen Mannes
Der Künstler Erwin Wurm
"Häuser und Autos, die wie aufgepumpt aussehen, Männer und Hunde, die Gegenstände und gar die Wand verschluckt zu haben scheinen, Handlungsanweisungen, wie man sich politisch unkorrekt verhalten kann, all das und mehr entwickelt der österreichische Künstler Erwin Wurm, um den Skulpturenbegriff in neue Richtungen zu erweitern. Wurm erkundet die Grenzbereiche zwischen den verschiedenen Ebenen von Aktion, Performance und Skulptur, übersetzt die Skulptur in die zeitgenössische Medienwelt" - so die Hamburger Deichtorhallen zu der aktuellen, bis 2. September 2007 dauernden Ausstellung des Künstlers Erwin Wurm, der eine der meist diskutierten und interessantesten Erscheinungen der Kunstszene ist, vor allem auch im Kontext der aktuellen Diskussion über einen erweiterten Begriff von Skulptur, bei dem der Betrachter vielfach und vielfältig mit einbezogen wird. Diese Aspekte und kunsthistorische Bezüge im Werk von Erwin Wurm, z. B. zum Dadaismus, stehen im Mittelpunkt dieses Unterrichtsbausteins.
In einer einführenden Lehrerinformation werden Ziele und Inhalte einer Unterrichtssequenz zu Erwin Wurm dargestellt, ein möglicher Unterrichtsverlauf skizziert und Hinweise auf weitere Unterrichtsmaterialien, Medien und Materialien gegeben.
In einem Arbeitsbogen werden die künstlerischen Arbeiten Erwin Wurms und sein Begriff von Skulptur anhand exemplarisch ausgewählter Werkbeispiele vorgestellt. Dabei werden auch Bezüge zur Geschichte der Kunst und anderen Künstlern aufgezeigt. Ergänzt wird der Text durch Anregungen für weitergehende, vertiefende Recherchen und mögliche Formen künstlerischer Praxis im Sinne von Anregung und Beispiel.
Erwin Wurm wurde auch dadurch bekannt, dass die berühmte Pop-Gruppe Red Hot Chili Peppers Arbeiten und Aktionen des Künstlers für das Musikvideo zu ihrem Song "Can't Stop" verwendet haben. Dieses Video ist im Internet unter
http://www.myvideo.de/watch/525192 zu sehen.
Auf den Webseiten der Neuen Galerie Graz unter
http://www.neuegalerie.at/02/wurm/wurm.html werden unter dem Thema "Erwin Wurm. Fat Survival - Handlungsformen für Skulptur" zahlreiche Abbildungen zu Skulpturen mit Kleidungsstücken präsentiert.
Die Ausstellungshallen Deichtorhallen, Ort der aktuellen Ausstellung in Hamburg, geben auf ihren Webseiten in einem kurzen Text und Werkbeispielen grundlegende Informationen zur Kunst von Erwin Wurm:
http://www.deichtorhallen.de .